AustralienTV - Letzte Skippy Sendung vor 40 Jahren

Skippy, der erste australische Superstar

http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:9HTW2eZwWqKffM:http://glengarrypedia.wikispaces.com/file/view/Skippy-dvd.jpg/30229547Vor 40 Jahren wurde die letzte von 91 Episoden mit dem ersten australischen Super-Star “ Skippy dem Buschkänguru” gedreht. Die Idee für die Serie Skippy das Känguru hatte der australische Filmproduzent Lee Robinson auf einer USA Reise als er den Set für die amerikanische Serie „Flipper“ besuchte. Nach seiner Rückkehr wollte er für das einige Jahre vorher online gegangene australische Fernsehen eine ähnliche Serie schaffen. So entstand zusammen mit dem Produzenten Dennis Hill die Serie „Skippy das Buschkänguru“  Erich Jupp schuf den Titelsong und 1966 wurde die Pilot Film der Serie Sir Frank Packer, dem Besitzer des Fernsehsenders „Channel 7“ vorgeführt  Obwohl die erste Vorführung durch Bild- und Tonausfälle eine ziemliche Katastrophe war kaufte „Channel 7“ den Film. Wie wir alle wissen wurde der Film mit dem Känguru „Skippy“ ein Welterfolg.

Der Waratah Nationalparks, in dem die Serie spielte, ist heute ein Teil des Ku-Ring-gai-Chase Nationalparks nördlich von Sydney. Zur Zeit wird dieser Teil des Parks, der heute Waratah Park Earth Sanctury heißt, renoviert und ist für die Öffentlichkeit im Augenblick nicht zugänglich.

Neben dem Sonny (Garry Pankhurst), dem sommersprossigen Sohn des Wildhüters Matt Hammond (Ed Devereaux) spielten auch Mark (Ken James) Sonny älter Bruder, und Tony Bonner (Jerry King) eine Rolle in der Serie. Skippy wurde von 9 eisten grau Kängurus gespielt.  Wie bei Stars nicht ungewöhnlich hatte auch Skippy gewaltige Starallüren. So standen beim Filmen eine Anzahl Leute hinter Skippy, um das Känguru dirigierten. Trotzdem sind mehrere Kängurus bei den Dreharbeiten entkommen und auf nimmer Wiedersehn im Nationalpark verschwunden. Skippy konnte nicht, wie im Film gezeigt, sprechen. Die Sprechbewegungen wurden simuliert, indem man dem Känguru ein Gummiband um die Nase gelegt hat, das es mit den „Sprechbewegungen wieder los  werden wollte. Einfacher war es mit dem Emu der gelegentlich als Gaststar auftrat. Er bekam vor dem Filmen der Szene ein Glass Whisky so dass er noch stehen, aber nicht mehr weglaufen konnte.

Die männliche Idylle wurde unterbrochen als Clancy (Liza Godhard) als Gast in das National Park Hauptquartier einzog. Später kam dann auch noch Dr Anna Steiner dazu, die von der Schauspielerin Elke Neidhardt  gespielt wurde. Dr. Steiner führte im Waratah Nationalpark wissenschaftliche Untersuchungen aus. Ihr Verhalten war „typisch deutsch“ wie man das auch aus anderen amerikanisch Serien dieser Zeit kannte.

Die Serie, die in 128 Ländern gezeigt wurde lief Anfang der 70er Jahre auch in Deutschland.

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