Planung und Vorbereitung für Work&Travel Visum
Work&Travel Australien - Erlebnisse der Eva-Maria
Von der Idee zur Planung bis hin zur Umsetzung war ein langer, aber auch unvermeidlicher und nichts desto trotz spannender Weg. Ob man es glaubt oder nicht, es gibt wirklich Einiges zu bedenken. Dann stellt sich auch die Frage: Wo komme ich zu den richtigen Informationen? Gibt es gute Ansprechpartner, die mich nicht gleich über den Tisch ziehen? Ein wenig holprig war der Anfang schon. Doch letztendlich macht es immer die Mischung. Ich suchte natürlich am meisten im Internet. Doch auch da wird man ja regelrecht von Informationen erschlagen und das heißt noch lange nicht, dass einen die Informationen wirklich weiterbringen. Also galt es erst mal zu selektieren. Zum Anderen habe ich auch persönliche Erfahrungsberichte hören wollen. Der Clue ist, man kennt immer jemanden, der jemanden kennt, der in Australien war. Es hat mich immer wieder aufs Neue überrascht, wer da alles war. Und die Geschichten der anderen ließen mich immer wieder anfangen zu träumen, so dass die Vorfreude stetig stieg.
Es vergingen Wochen, in denen ich mir Gedanken darüber machte, was ich nun genau in Australien machen wollte und wie ich es gestalten wollte. Ein Flug ins Ungewisse ohne Ansprechpartner vor Ort? Ganz allein? Will ich das? Hmm. Irgendwie gefiel mir der Gedanke nicht so sehr. Also suchte ich und fand auch nach einiger Zeit eine Anlaufstelle, wo ich zu beginn hausen konnte und sogar ein wenig Geld verdienen konnte. Was will man mehr! Der Gedanke gefiel mir gut. Als ich das nun geschafft hatte, war ich schon mal um einiges erleichtert. In solchen Entscheidungsdingen kann aber auch kaum einer Einem helfen, denn jeder Mensch ist ja ein anderer Typ. Der Eine mag mehr Abenteuer als der andere. Nach wochenlanger Überlegung war ich nun froh, die erste Hürde bewältigt zu haben.
Jetzt folgten die zahlreichen kleinen Schritte, die zumindest bei mir regelrechte Kopfzerbrechen verursachten. Damit meine ich solche spannenden Themen wie Visum, Reisepass, Auslandskrankenversicherung, Unfallversicherung, Flug, Bank etc. Ganz gewiss ist das nicht schwierig, aber es gibt ja so viele Angebote, da weiß man vor Schreck gar nicht, was alles zu bedenken ist und was man nun nehmen soll. In solchen Momenten waren die Erfahrungsberichte meiner Bekannten und Freunde sehr hilfreich. Das erspart viel Zeit. Ohne die Hilfe anderer hätte ich das niemals geschafft. Doch mit ein wenig Kommunikationsfreudigkeit geht alles.
Nachdem das nun endlich geschafft war, blieb eigentlich nur noch eine Frage offen: Was nehme ich alles mit? Die Gepäckbegrenzung liegt nun mal bei 20kg. Da kann man nichts machen. Ja klar ist in Australien die meiste Zeit Sommer aber ist es auch immer heiß? Nach etwas Überlegung und ein klein wenig Recherche packte ich so, dass ¾ Sommerkleidung war und ein paar warme Sachen packte ich auch noch ein. Darüber war ich später sehr dankbar. Nun konnte es losgehen. Ich nahm den Zug von Dresden nach Frankfurt und von dort aus ging es dann ab in den Flieger.





