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Meine Reise in den Süden – Adelaide

Work&Travel Australien - Erlebnisse der Eva-Maria

Meine Ankunft in Adelaide war an einem wunderschönen warmen Samstagabend. Viel wusste ich zu dem Zeitpunkt über diese Stadt nicht, als dass wir eine Zeitverschiebung von 30 Minuten hatten, dass die Stadt etwas mehr als eine Million Einwohner hatte, sehr viel ruhiger als Sydney und die Stadt der zahlreichen Festivals ist. Also stapfte ich nun los, um die ersten Eindrücke der Stadt aufzunehmen. Ich hatte wieder eine Stadtkarte von der Rezeption erhalten, bekam ein paar Straßen empfohlen und lief ein wenig durch die Gegend. Nach so viel Ruhe und Natur in den letzten Tag war das lebendige Stadtleben eine sehr willkommene Abwechslung.

Leider war ich zu müde, um mir die Nacht in den Clubs um die Ohren zu schlagen, doch die es war lustig all die sexy gekleideten jungen Mädels mit den kürzesten Miniröcken und sehr hohen Pumps anzutreffen. Ja und sie waren alle ganz schön betrunken. Ein schmunzeln konnte ich mir kaum verbergen.

Angekommen in meiner neuen Herberge, ich nutzte stets das YHA, was bisher vom Service einfach genau meinen Ansprüchen entsprach: einfach, unkompliziert und freundlich. An der Rezeption begrüßte mich ein sympathischer Herr der mich gleich in ein angenehmes Gespräch vertiefte. Das ist etwas was ich so an der australischen Kultur zu lieben gelernt hatte. Die Menschen sind freundlich, neugierig und jeder hilft Dir sehr gern. Und schwuppdiwupp hatte ich einen Plan für den nächsten Tag inklusive einem Date auf dem Motorrad mit einer wirklich heißen Maschine.

Ich wachte also am Sonntagmorgen auf. Der Tag begann perfekt und so sollte er auch enden. Ich starte ihn mit einem kleinen Lauf durch Adelaide, in dem ich am Torrens River entlang lief, genoss danach mein Frühstück, was ich gleich mit gebucht hatte und lief daraufhin mit meiner hübschen Citimap und den vielen Tips, die mir mein Helfer an der Rezeption gegeben hatte, die Straßen entlang. Die Stadt ist ja nicht mal mach 150 Jahre alt, doch es gab einiges zu sehen. Ich sah das Regierungshaus, ein Museum, Bibliothek, Galerie, den Botanischen Garten und endete meine erste Tour mit einem kleinen Marktbesuch, wo ich mir eine sehr nützliche Mütze kaufte. Denn eines ist schon mal sicher. South Australia ist ein sehr sonnenreiches Land und das kann für eine Europäerin wie mich schon etwas hautgefährdend sein. Auch wenn mich die Mütze nicht sexy machte, angenehm zu tragen war sie definitiv.

Abends, nach einem kleinen Mittagsschlaf ging es nun auf zur Motorradtour. Es war das schönste Erlebnis was ich ehrlich gesagt bisher erlebt hatte. Da es um Adelaide sehr viele Hügel, Weitgüter, Tierparks und einfach mal Grün gab, war die Fahrt voller schöner Bilder und die Natur roch einfach mal nur gut. Anschließend hatte ich das Vergnügen einen absolut leckeren Sparkling Shiraz zu trinken. Nach der kleinen Spritztour entschied ich noch ein wenig das Nachtleben zu erkunden. Es war zwar Sonntag aber in einer Hauptstadt wie dieser findet man immer ein Ort wo man sich amüsieren kann. Und so war das auch. Kaum war ich in einem Club, bestellte mir schon ein netter junger Mann etwas zu trinken und eine halbe Stunde später rockte ich den Club. Ganz so vielleicht auch nicht aber ich hatte wirklich meinen Spaß und dank des guten Drinks hatte ich weniger Probleme das australische Genuschel zu verstehen. Auch diesmal wurde ich anständig zu meinem Heim gebracht und verfiel sehr schnell einem tiefen Schlaf von genau 5 Stunden. Denn der nächste Tag sollte erlebnisreich wie der vorherige sein.

An diesem Tag machte ich einen Ausflug mit dem Katamaran, um die Delphine zu sehen. Noch nicht ganz nüchtern wurde ich spätestens wach als die ersten Delphine uns entgegen schwammen und über das Wasser sprangen. Schnell schlüpften wir in unsere Tauschanzüge, setzten uns Schnorchel auf und betrachten die so eleganten Tiere unter Wasser. Das war wirklich ein Spaß. Und an die Atmung durch den Mund gewöhnt man sich auch sehr schnell. Auch an diesem Tag schien wieder die Sonne, der Wind ließ die Sonne kaum auf unserer Haut spüren und das blaue Meer war einfach nur berauschend zu betrachten.

Abends war ich zu einem Abendessen eingeladen. Mein neuer Freund namens Chris hatte den Anspruch, mir die Zeit in Adelaide so schön wiemöglich zu gestalten. Und so war es auch. Ich hatte also das Vergnügen auch die kulinarische Küche, die zugegebener Weise nicht sehr australisch sondern eher indisch, malaysisch, thailändisch war, kennenzulernen. Ich war wunschlos glücklich. Das Lächeln wollte nicht von meinem Gesicht weichen.

Der nächste und letzte Tag verging nun auch wie im Fluge. Ich hatte hier so viele nette Menschen kennengelernt und viel gesehen. Wenn ich nur an die Strände und die schönen Aussichten denke, da wird mir ganz warm ums Herz. Sehr ungern verließ ich diesen Ort und eines wusste ich sofort. Diese Stadt würde ich ganz gewiss wiedersehen. Denn hier fühlte ich mich wie zu Hause.